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Jung und Kreativ mit dem Goethe Institut

Am Wochenende stand ich einer ausgewählten Deutschlehrerschaft aus aller Welt Rede und Antwort zu meiner Arbeit und meinem Film BEAT BEAT HEART. Es war ein wirklich tolles, inspirierendes Interview, das im Rahmen des Fortbildungsprograms „Jung und kreativ“ des Goethe Instituts Berlin statt fand, und ich freue mich über die vielen, neuen Bekannten aus Norwegen, Griechenland, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Brasilien und China. Vielen Dank für dieses schöne Gespräch und den inspirierenden Abend!

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Raffiniert improvisierter bffs-Stammtisch

L_BrinkmannAm Montag, dem 3.Juli, bin ich gemeinsam mit meinen geschätzten Kollegen und Freunden, den Regisseuren Philipp Eichholtz und Tom Lass, zum Schauspielertref / BFFS-Stammtisch als Gast eingeladen. Los geht es um 19. Uhr im Restaurant Filmbühne in Berlin. Verbindliche Anmeldungen können bis zum 30.06. per Mail geschickt werden an sven.rothkirch(at)stammtisch.bffs.de .

Hier ein Auszug aus der Veranstaltungsseite des BFFS:

„Ob man es German-, Berlin- oder überhaupt Mumblecore nennt, die Tendenz ist klar: improvisierte Dialoge, lebensnahe Themen, starke und ungewohnte Filme und eine fast schon überraschend selbstverständlich daherkommende gleichberechtigte Besetzung kommen auch in der Deutschen Filmlandschaft an. Wir haben drei junge Regisseur*nnen zu Gast, die diese ’neue Art‘ des Filmemachens leben: Luise Brinkmanns Abschlussfilm ‚Beat Beat Heart‘ hatte letztes Jahr in München Premiere, Philipp Eichholtz hat seinen dritten Spielfilm mit der DSP-Preisträgerin Victoria Schulz gerade abgedreht und Tom Lass – vor und hinter der Kamera bei ‚Blind und Hässlich‘, der in der Reihe ‚Neues Deutsches Kino‘ auf dem diesjährigen Münchener Filmfest läuft. Wir möchten mit ihnen über den Entstehungsprozess von Improfilmen, der schauspielerischen Arbeit mit Impro und ihrer Regiearbeit mit uns Schauspieler*innen bei dieser besonderen Machart sprechen.“

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung: BFFS-Stammtisch in Berlin

MR RIGHT NOW als FIRST MOVIE

FirstMovieProgramgkleinMein neuer Kinospielfilm, MR RIGHT NOW (AT), ist Teil des FIRST MOVIE PROGRAMS! Im Rahmen dieses Förder-Programms des Bayerischen Filmzentrums, das sich speziell an Nachwuchsautoren und -produzenten richtet, darf ich meinen Stoff mit professioneller Beratung weiterentwickeln und auf dem diesjährigen Filmfest München vor den Partnern und Unterstützern pitchen.

Gemeinsam mit meiner Ko-Autorin, Elena Hell, habe ich bereits ein Exposé entwickelt, dass ich noch verfeinern und dann zum Dreh zu einem Bildertreatment ausarbeiten werde. Gedreht werden soll mein neuer Ensemble-Film dann 2018 und, wie schon bei BEAT BEAT HEART, auf Basis dieses Treatments mit zielgerichteter Improvisation. Mehr zum Inhalt gibt es bald oder bei Interesse gerne vorab nach Anfrage.

Es geht eben auch anders!

BEAT BEAT HEART ist einer der deutschen Filme, die zeigen, dass es auch anders geht. Jenseits der vielen Gute-Laune-Filme über Beziehungskatastrophen, jenseits von Komödie und bitterer Selbstzerfleischung, ist es ein Film, der sich dem Realismus verpflichtet hat, ohne aufdringlich zu sein. Verspielte Bilder, lockere Einstellungen, wie nebenbei gedreht. Stimmungsvolle Bilder im Gegenlicht, die nichts weiter sein sollen als das, nehmen dem Film seine Thesenhaftigkeit. Natürlich ist das Regiedebüt von Luise Brinkmann, ihr Abschlussfilm an der Kölner Filmhochschule, auch ein Frauenfilm. Er zeigt selbstbestimmte Frauen, die längt mit einer konventionellen Beziehungsstruktur gebrochen haben und dennoch nicht glücklich werden. Denn es sind nicht die Systeme, in denen Liebe zur Erfüllung gelangt, sondern die Individuen.“ Das und mehr sagt die epd Film und gibt uns vier von fünf Sternen. Um zur vollständigen Kritik zu gelangen, einfach auf das Bild klicken.

In ihrem Regiedebüt »Beat Beat Heart« improvisiert Luise Brinkmann mit ihren Schauspielern und landet bei verschiedenen Modellen der Trennungsverarbeitung, die zwar nicht neu, aber glaubhaft geschildert sind…
EPD-FILM.DE